März 2015

von Editor

Lasst uns etwas tun

 

 

„Welche Präsenz hat die Frau in der Kirche? Kann sie noch stärker gewürdigt werden?“, so fragte Papst Franziskus im Oktober 2013.

Wenn meine persönliche Antwort „ja“ lautet, so möchte ich sogleich anfügen: Bitte stellt nicht mehr lange solche Fragen, sondern lasst uns etwas tun. Vor allem wünsche ich mir, dass diese meine römisch-katholische Kirche lernt, die richtige Ebene zu treffen. Bereitschaftserklärungen, die Sicht von Frauen stärker berücksichtigen zu wollen, genügen nicht (und grenzen manchmal an Peinlichkeit). Auch bei manchem Nachdenken über das, was spezifisch weiblich wäre, wird mir (und vermutlich vielen Frauen) eher unwohl – wir Frauen werden zu Gegenständen des Nachdenkens gemacht. Dabei möchten Frauen an Entscheidungsprozessen teilnehmen und Verantwortung übernehmen (oder möchten jedenfalls davon ausgehen können, dass andere Frauen in verantwortlichen Positionen die Kirche mitprägen).

Darum engagiere ich mich für eine Kirche mit den Frauen.

Weiterlesen …

von Editor

Die Stimme der Frauen hören

 

 

Als Getaufte bin ich Teil der Kirche und ich liebe diese Kirche. Ich wünsche mir, dass man(n) in der Kirche auf die Stimme, die Erfahrung von uns Frauen hört und uns, wie es der heilige Benedikt in seiner Regel lehrt, bei Beratungen und Entscheidungen, welche die ganze Gemeinschaft betreffen, einbezieht (vgl. Benediktsregel Kapitel 3), so dass das Charisma der Frauen das Leben der Kirche bereichert.

Das Projekt «Für eine Kirche mit den Frauen» will einen Prozess in Gang bringen, «Boden bereiten». Dieser Ansatz gefällt mir und ich bin sehr gespannt, was daraus wächst!

Weiterlesen …

von Editor

Männer und Frauen sind ebenbürtig

 

 

Männer und Frauen sind ebenbürtig – dafür stehe ich ein und dafür nehme ich den Weg nach Rom unter die Füsse. Meine Vision ist, dass am 2. Juli 2016 hunderttausend Frauen und Männer auf dem Petersplatz präsent sind und mit uns, für eine Kirche mit den Frauen einstehen.

Weiterlesen …

von Editor

Warum Franz Mali sich engagiert



Bonaventura sagt sinngemäss, dass sich die Theologie immer weiter schreiben muss. Ich finde das Projekt gut, weil dadurch die Würde und Wertschätzung der Frau weiter geschrieben wird.

Weiterlesen …

von Editor

Eine Kirche, die ausstrahlt, was sie im Innersten zusammenhält

 

 In der Kirche habe ich einen Schatz gefunden – eine grosse Liebe. Wenn ich diesen Schatz nicht geschmeckt hätte und er mich nicht immer aufs Neue verlocken würde, hätte ich wahrscheinlich der Kirche schon länger den Rücken zugedreht. Die Kirche ist leider Meisterin darin, sich unattraktiv zu machen. Sie bietet vielen modernen Menschen keine Heimat mehr. In den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten konnte sie darauf bauen, dass die Menschen aus Zugehörigkeit oder Tradition bei ihr blieben.

Meine und die folgenden Generationen suchen ungeachtet aller Äusserlichkeiten Authentizität. Sie suchen, bis sie diese finden. Oftmals finden sie sie in der Kirche nicht und wenden sich von ihr ab. Ich kann sie verstehen.

In der Gesellschaft ist die Ebenbürtigkeit der Geschlechter zunehmend selbstverständlich. Die Kirche hinkt da um Jahrhunderte hintendrein. Das ist vielen so unverständlich, dass sie den Blick hinter die Kulissen gar nicht erst investieren. So bleibt der Schatz ungesehen und ungeschmeckt. Ich träume von einer Kirche, die ausstrahlt, was sie im Innersten zusammenhält. Sie wäre so anders: vital, bunt, pulsierend, inspirierend. Ich träume davon, dass die jüngeren Generationen ihre spirituelle Sehnsucht in der eigenen Tradition stillen können. Weil sie nicht mehr an ungerechten und unglaubwürdigen Strukturen abprallen. Darum setze ich mich für eine Kirche mit den Frauen ein.

Weiterlesen …